- Gemeinsam mehr erreichen - MUT-Mümmelmannsberg – ein sozialraumorientiertes Netzwerk
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Soziales Kompetenztraining (SKT)

Als Soziales Kompetenztraining werden im Rahmen von MUT-Mümmelmannsberg Kampfkunstkurse für Kinder und Jugendliche angeboten. Hier erfahren Kinder die Möglichkeit, ihre Aggressionen in einem festgelegten Rahmen auszuleben, Respekt vor den Anderen zu lernen und Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Die Kurse finden in den Schulen von Mümmelmannsberg statt. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Lehrer_innen statt. Außerdem wird für jede Schule ein fester Beratungstermin angeboten. Parallel zum sozialen Kompetenztraining findet eine Elternkooperation statt. Die Elternkooperation soll für den Transfer der bearbeiteten Themen aus den SKT Kursen in das Elternhaus sorgen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-14 Jahren, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, durch aggressive Verhaltensweisen oder durch mangelndes Selbstvertrauen auffallen.

 

Ziele
    •    Regelmäßige Teilnahme
    •    Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
    •    Verbesserung der Körperwahrnehmung
    •    Festigung des Selbstwertgefühls
    •    Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit
    •    Verzicht auf Gewalt bei Konflikten

 

Methode
Bei der Methodenauswahl werden ausgesuchte Kampfkunstdisziplinen wie Judo, Ju-Jutsu, Aikido, Kung Fu und Ringen und Raufen berücksichtigt. Rollenspiele, Akrobatik und Jonglieren werden als weitere Methoden integriert. Kampfkunst ermöglicht das Trainieren von Sozialverhalten in einer Gruppe, das Erlernen eines kontrollierten Umgangs mit eigenen Aggressionen, Normenverdeutlichung, Entwickeln von Selbstwertgefühl und -bewusstsein durch Erkennen der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Zweikampfspiele werden in diesem Kontext als geeignetes Mittel gegen soziale Desintegration betrachtet, das insbesondere zur Entwicklung einer gesunden Körperlichkeit sowie zur Reflexion vorherrschender Körperbilder und –ideale mitwirkt. Das Kämpfen ist in diesem Sinne eine emotionale Nähe-Erfahrung. Es ermöglicht den betroffenen Kindern die Wahrnehmung der eigenen körperlichen Kraft und Entwicklung einer Empathie für ihre Partner_innen.

Im Kampfkunstunterricht geht es vor allem um das Lernen sozialverträglicher Umgangsformen und die Entwicklung einer Streitkultur in der Peer Group. Die Kinder eignen sich soziale Kompetenzen an.

Die Fähigkeit „Nein“ zu sagen, Bitten, Wünsche und Forderungen zu äußern, positive und negative Gefühle zu benennen und verbal und nonverbal mit der Umwelt in Kontakt zu treten, werden gelernt. Dies geschieht anhand positiver Leitbilder. Die eigenen Fähigkeiten können hier in einem klar abgesteckten und geregelten Rahmen gezeigt werden, ohne dass anderen Verletzungen zugefügt werden. Die Mitarbeiter sind DSB-lizenzierte Trainer bzw. Trainerinnen aus verschiedenen Budosportarten. Einige von ihnen sind mehrsprachig und haben einen eigenen Migrationshintergrund.

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