- Gemeinsam mehr erreichen - MUT-Mümmelmannsberg – ein sozialraumorientiertes Netzwerk
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Soziale Gruppe /Schularbeitengruppe

Im Mädchentreff „Lass 1000 Steine Rollen!“ und in der Jugendetage werden im Rahmen des MUT Projektes zwei Gruppen angeboten. Die Gruppe im Mädchentreff wird als spezielles Angebot für Mädchen vorgehalten. Die Gruppe in der Jugendetage ist geschlechtsgemischt. Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder/Jugendliche, die durch Auffälligkeiten im sozialen Verhalten und /oder im schulischen Bereich einer kontinuierlichen Unterstützung bedürfen. Die Kinder/Jugendlichen werden nach Absprache im Sozialraumteam in die Gruppen aufgenommen.

Zielgruppe Mädchentreff „Lass 1000 Steine Rollen!“
4 Mädchen ab 8 Jahren

Zielgruppe Jugendetage
10 Kinder /Jugendliche ab 11 Jahren

 

Ziele
    •    verbindliche Teilnahme
    •    Unterstützung bei Problemen im „Spannungsfeld Schule“ und im „Spannungsfeld Familie“
    •    Stärkung sozialer Kompetenz
    •    Förderung des selbstständigen und selbstverantwortlichen Arbeitens
    •    Gewaltprävention (verbales und körperliches gewaltfreies Umgehen miteinander)
    •    Stärkung des Selbstbewusstseins

 

Methode

 

Ankunft
Nach der Schule kommen die Kinder/Jugendlichen direkt in die Einrichtungen. Die Gruppe bietet einen sozialen Raum, in dem sie sich angenommen und wohl fühlen. Sie werden begrüßt und haben die Möglichkeit, von aktuellen Geschehnissen oder Vorfällen zu berichten. Im Bedarfsfall kann hier auf die schulische und die häusliche Situation eingegangen werden.

Gemeinsames Essen
Die Gruppe isst gemeinsam. In dieser Situation wird insbesondere darauf geachtet, dass die Kinder/Jugendlichen das Mittagessen miteinander teilen, aufeinander achten. Dies beginnt beim Decken des Tisches und dem Verteilen des Essens und der Getränke. Es soll eine ruhige und ungezwungene Atmosphäre hergestellt werden, in der die Gruppe miteinander Gespräche führen kann. Streitigkeiten, Hänseleien und Auseinandersetzungen, die in dieser Situation entstehen, werden thematisiert und es wird gemeinsam nach Lösungen gesucht.

 

Arbeitsphase
In der Arbeitsphase werden anstehende Schularbeiten erledigt oder die Kinder /Jugendlichen bekommen Aufgaben in den Bereichen, in denen sie besondere Förderung brauchen. Die Kinder /Jugendlichen sollen sich gegenseitig unterstützen, indem sie Stärken, die sie in einzelnen Fächern haben, nutzen, um anderen zu helfen. Hierdurch können sie ihr Selbstbewusstsein stärken und erwerben soziale Kompetenzen. Ihr Einfühlungsvermögen, ihre Selbstreflexion und ihre Teamfähigkeit werden gefördert und gestärkt.

Übergang in den offenen Bereich
Die Honorarkolleg_innen begleiten die Kinder /Jugendlichen nach der Arbeitsphase in das Regelangebot der Einrichtungen.

 

Vernetzung
Für die Aufarbeitung von Lerndefiziten ist es sinnvoll, einen Kontakt zu den Lehrer_innen herzustellen, um hier mit einem gemeinsamen Konzept zu arbeiten. Zu den Eltern kann Kontakt aufgebaut werden, um häusliche Probleme anzusprechen und auf eine Förderung ihrer Kinder hinzuwirken. Die Elternarbeit kann auch durch den Familienlotsen von MUT oder die Schule wahrgenommen werden, wenn schon ein Elternkontakt besteht.

 

 

 

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