- Gemeinsam mehr erreichen - MUT-Mümmelmannsberg – ein sozialraumorientiertes Netzwerk
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Musikgruppe bei „Lass 1000 Steine rollen!“

Dieses Angebot ist an Interesse und Lebenswelt der Zielgruppe angepasst. Beim Hip Hop besteht keine Notwendigkeit des Lernens von Noten, Tonleitern oder der Stimmbildung. Wichtig ist es, ein Rhythmusgefühl zu erlangen und Texte zu schreiben oder zu improvisieren. Die Kinder /Jugendlichen werden nach Absprache im Sozialraumteam in die Gruppe aufgenommen.

 

Zielgruppe
6 Kinder /Jugendliche bis 16 Jahre

 

Ziele
    •    verbindliche Teilnahme
    •    Förderung der Ausdrucksmöglichkeiten
    •    Selbstreflexion und Reflexion des sozialen Umfeldes
    •    Stärkung sozialer Kompetenzen
    •    Gewaltprävention
    •    Suchtprävention

 

Methode
Eigene Texte schulen die Kreativität, die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten werden verbessert, neue Wege der Selbstfindung werden erlernt, die damit die Benennung und das Erkennen eigener Probleme ermöglichen. Beim Hip Hop werden Texte oft improvisiert (Free Style). Dieses gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Themen, die sie aktuell beschäftigen, auseinander zu setzen und diese zu benennen. Durch die Bearbeitung bestehender Texte wird der Sinn erfasst und kritisch betrachtet. Beim Hip Hop wird oftmals schlechten Vorbildern, die in ihren Texten frauenfeindlich und gewaltverherrlichend sind, sprachlich und körperlich nachgeeifert. Diese Vorbildfunktionen zu hinterfragen und nach neuen Vorbildern zu suchen ist eine wesentliche Aufgabe dieses Angebotes. Gewaltfreier Umgang mit Konflikten innerhalb gemeinsamer Probenarbeit /Musizieren erfordert Kompromissbereitschaft, respektvollen Umgang und ein aufeinander eingehen. Durch das gemeinsame Proben /Musizieren wird ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Musiker_innen geschaffen. Beim gemeinsamen Proben /Musizieren kommt es darauf an, sich bewusst einzubringen, was heißen soll, dass man ein Teil der Gemeinschaft ist. Man muss dabei auch den Anderen Raum geben, sich zu entfalten. Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit den Mitmusiker_innen gegenüber und die Erprobung individueller Fähigkeiten und Grenzen sind beim gemeinsamen Musizieren unabdingbar.

 

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